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Kompetenzentwicklung und Prozessunterstützung in „Open Innovation“-Netzwerken der IT-Branche durch Wissensmodellierung und Analyse (KoPIWA)

Ziel des Vorhabens

Ziel des Projektes ist es, im Kontext der Diskussion um „Open Innovation“ eine Plattform für interaktive Wertschöpfungspartnerschaften und ein damit korrespondierendes branchenbe­zogenes Wissens- und Humanressourcenmanagement in der Digitalen Wirtschaft aufzu­bauen. Hierdurch soll ermöglicht werden, Berufsbilder und Kompetenzprofile der Digitalen Wirtschaft so zu definieren und anzupassen, dass sie den Marktakteuren sowie Aus- und Weiterbildungsanbietern eine klare Orientierung zur Überwindung der derzeitigen Innovationshemmnisse und zur Bewälti­gung künftiger Innovations- und Wachstumserfordernisse geben. Es sind solche Innovati­onshemmnisse gemeint, die sich aus der nicht effizienten Nutzung von Humanressourcen ergeben, z.B. zu starre Personalentwicklung, fehlende Anreizsysteme oder undurchlässige Organisationsstrukturen. Die Innovationshemmnisse sollen auf Dauer abgebaut werden, so dass sich die brancheninhärenten Innovationspotentiale voll entfalten.

Es werden folgende Arbeitslinien verfolgt:

  1. Management von interaktiven Wertschöp­fungspartnerschaften (von brancheninternen über branchenübergreifenden (B2B) bis hin zu Hybridpartnerschaften (B2C) mit den Endkunden)
  2. Wissens- und Humanressourcenma­nagement - Kompetenzbildung für (Open) Innovation;
  3. Innovationsarbeit im Dunkelfeld – Hindernisse und Chancen für die Sichtbarmachung von Innovationsarbeit in KMU;
  4. For­schung für Open Innovation in KMU;
  5. Erstellung eines softwarebasierten Modells für eine kompetenzför­dernde Innovationsstrategie zur erfolgreichen Umsetzung von Open Innovation für Wert­schöpfungspartnerschaften der IT-Branche.

Das Projekt beschreitet einen innovativen Ansatz der Diffusion der Ergebnisse, indem die Durchführung selbst als offener Innovationsprozess gestaltet wird. Dieser wird auf der Bran­chenplattform des BVDW verankert. Es wird eine aktive Involvierung der Zielgruppen durch Aufbau von Foren und anderer Web 2.0 Tools und damit eine „kundengetriebene“ Diskussion der Ergebnisse bereits während der Projektlaufzeit initiiert. Der BVDW wird insofern die Nachhaltigkeit des Ansatzes absichern, indem er die entwickelten Tools, die Plattform, etc. als sein Regelberatungsangebot verstetigt.

Der Projektverbund wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aus Mitteln des Europäischen Sozialfond (ESF, 50% Anteil) gefördert.

Verbundpartner

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